Mein Malta Reisebericht
Erwähnenswertes über meine Kursfahrt nach Malta."Ab nach Malta!" hieß es für meine Mitschüler aus dem Mathematik-Leistungskurs und natürlich auch für mich im Oktober 2004.
Der Flug nach Malta dauerte ungefähr zweieinhalb Stunden, nach denen wir auf Maltas kleinem, aber modernen Flughafen ankamen. Nun fing das große Warten auf den Bus an: Der Reiseveranstalter wusste zunächst nichts davon, dass unser Flug einige Stunden früher als zuerst angenommen geflogen ist. Während der Wartezeit konnte man den wunderbaren blauen Himmel und die angenehme Temperatur von 25° genießen, welche schon auf das schöne Wetter in Malta einstimmten.
Neben dem Hotel, welches nur das Prädikat unterdurchschnittlich verdient, gab es aber nichts weiteres in großen Zügen zu kritisieren, außer dem allgemein etwas heruntergekommenen Zustand der Gegend rund um Sliema - man könnte ihn aber auch als "romantisch" bezeichnen. Das Hotel bestach beispielsweise durch eine nicht genügende Anzahl von Messern und Handtüchern.
Unser Programm bestand unter Anderem aus Besuchen der Inselhauptstadt La Valletta, der Städte Mdina und Rabat, der Nachbarinsel Gozo und der Fahrt mit dem Schnellboot nach Comino.
Aus eigener Erfahrung empfehle ich, sich bei dem Schnellboot nach vorne zu setzen, und eine Regenjacke beziehungsweise Handtücher mitzunehmen, da man durchaus während der Fahrt eine Dusche erhalten kann.
Auf Comino selbst kommt man in der blauen Lagune an, welche ein wunderbarer Ort ist, um sich in einem (zu mietenden) Liegestuhl zu entspannen oder dort zu baden. Allerdings gibt es aufgrund der geringen Größe Cominos kaum weitere Möglichkeiten, seine Zeit dort zu verbringen. Die restliche Insel besteht hauptsächlich aus Felsen.
Für die Zeit nach den Tagesausflügen stehen viele Bars und Restaurants zur Verfügung. Allgemein kann ich das dortige Essen (außerhalb des Hotels) nur loben - man hat eine große Auswahl an Gerichten.
In 30 Minuten Fußweg oder mit einer kurzen Busfahrt ist St. Julians von unserem Hotel aus erreichbar gewesen. Dort befinden sich viele Lokale und Clubs, deren Eintritt weitestgehend frei ist. Die Preise dort sind ebenfalls häufig nicht zu hoch angesiedelt (so hat man zumindest den Eindruck). Zudem sollte für jeden Musikgeschmack von Salsa bis House etwas dabei sein.
Mir hat es auf Malta trotz des schlechten Hotels gut gefallen, Sliema hat zudem den Vorteil einer zentralen Lage und vielen Einkaufsmöglichkeiten.
Zum Weiterlesen:
La Valletta, die Hauptstadt Maltas




