Wissenswertes zu Malta

Das Wetter

Dass es Mitte Oktober noch 25° warm waren, sagt wohl schon alles: Zu dieser Zeit ist es dort wirklich paradiesisch! Allerdings fände ich es dort im Sommer ein wenig zu warm wäre - vor allem in Zusammenhang mit einer hohen Luftfeuchtigkeit, wie diese auch zu Beginn meines Besuches herrschte.

Die Währung

Obwohl Malta seit 1. Mai 2004 zur EU gehört, muss man in Malta noch mit der Maltesischen Lira (LM) bezahlen, welche auch Maltesisches Pfund genannt wird. Die Preise dort liegen ungefähr auf deutschem Niveau, bei Getränken ist es allerdings ein wenig günstiger. Einer Lira entsprechen ungefähr 2,50 &euro - auch deshalb wirken manche Preise sehr günstig.

Umtauschen sollte man sein Geld in Malta, meistens ist der Kurs dort ein wenig besser als der, welchen man in Deutschland bekommt. Eine Wechselstube zu finden, sollte kein Problem sein.

Die Sehenswürdigkeiten

Sehenswürdigkeiten gibt es auf Malta viele (siehe auch die weiteren Beschreibungen in den Ortsberichten), am imposantesten fand ich jedoch die Cathedral of St. Peter and St. Paul in Mdina, wie auch die gesamte Stadt. Wer in Gruppen die Kathedrale besichtigen möchte, sollte beachten, dass der Eintritt für einzelne Personen kostenlos, für größere Gruppen aber kostenpflichtig ist. Die Kathedrale ist aber auf jeden Fall einen Besuch wert.

Valletta sollte der Malta Besucher auch gesehen haben, wobei hier die St. John's Co-Cathedral meines Erachtens zwar sehenswert ist, aber nicht an die Schönheit Mdinas Kathedrale herankommt.

Land und Leute

Die Malteser, die ich getroffen habe, waren hilfsbereit und gaben auf meine Fragen nach verschiedenen Sehenswürdigkeiten bereitwillig Auskunft. Wer jedoch kaum Englisch kann, der wird zumindest unter den anderen Touristen noch deutschsprachige Personen finden - wie auch unter vielen Bediensteten in Restaurants, welche teilweise auch Deutsch sprechen beziehungsweise aus Deutschland stammen.

Der Strand

Wer auf Malta einen Strand erwartet, ist fehl am Platze. Größtenteils finden sich an der Küste Felsen, über die man hin zum Meer laufen kann. Der einzige Strand, wo ich war, war zudem auch nicht der sauberste, man hatte sich diesen zudem auch mit wild streunenden Hunden zu teilen. Allerdings gibt es in Meeresnähe Swimmingpools, und wer baden gehen möchte, hat auch nichts gegen einen felsigen Strand, vor allem, weil man auch dort liegen kann. Nur das Sandburgen-Bauen fällt hier ein wenig schwerer: Man sollte schon Hammer und Meißel dabei haben.

Der Verkehr

Für den Kontinental-Europäer ein wenig ungewohnt ist der in Malta vorherrschende Linksverkehr. Beim Überqueren der Straße sollte man also lieber zweimal schauen.

Generell finden Verkehrsregeln nach meiner Erfahrung in Malta weniger Beachtung, hier zählt eher: "Wer zuerst fährt, hat Vorfahrt". Wer sich für alte Autos interessiert, ist in Malta gut aufgehoben, man findet diese ebenso wie historische Busse.

Die Umwelt

Auf Malta stellen manche Bewohner den Müll häufig in Säcken auf die Straßen, bis dieser von der Müllabfuhr abgeholt wird. In Sliema sah ich im Meer auch manchmal einige meeresfremde Gegenstände schwimmen und bei starkem Wellengang färbte sich das Meer an einigen kleinen Stellen schon ein wenig bräunlich. Von Gozo und auch von Mdina hatte ich einen viel besseren Eindruck, hier fühlt man sich auf Anhieb wohler.

Aufgrund der vielen älteren Autos auf Malta sollte man sich darauf einstellen, dass nicht jedes Auto deutschen Abgasnormen entspricht und sich dies auch auf die Luft auswirken kann.

© Michael Siering 2004, alle Rechte vorbehalten. Alle Angaben ohne Gewähr.


Fotogalerie:
Felsküste
Felsküste

Sandstrand
Sandstrand
(Fotos © flow)

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